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Juli-Neuheiten 2011
Anfang August kamen alle elf angekündigten Juli-Neuheiten von Epoche in die Läden, darunter auch der sogenannte „Frosch“, der Unimog 411 mit Fahrerhaus B als Formneuheit. siehe unten!
Sunlicht-Lieferwagen. Dieses saphirblaue Modell mit zeitgenössischer Werbung des Mannheimer Seifenwerkes von Unilever trägt die Scheinwerfer an den Fenstersäulen. Der Fahrer in hellgrauer Livree und die glänzenden Räder geben dem Modell ein besonders hübsches Aussehen.
Das Vorbild dieses Modells wurde im Daimler-Benz-Werk 40 restauriert und bereicherte 2008 monatelang die große Tempo-Schau des Hamburgischen Museums der Arbeit. Auch heute wird es noch im Werk gepflegt und für besondere Anlässe vorgehalten. Das Sickenbild auf der Rückseite des Fahrerhauses spielt auf die Motorhaube des VW-Käfers an, von dem ja der Antrieb stammte. Die Farbgebung hebt dieses Element gebührend hervor.
Dieser Wagen war das erste Fahrzeug der Spedition aus Gronau in Westfalen. Seniorchef Heinz Bollacke half uns persönlich bei der Farbdeutung des Vorbildes, an dessen Lenkrad er einst saß. 09138 Matador 1400 „Still“ Dieses Kundendienst-Fahrzeug paßt hervorragend zu den Muli-Elektrokarren der Firma Preiser. Die benötigen in 1:87 zwar gar keine Wartung, doch hält sich Epoche auch hier wieder ganz ans Vorbild.
10163 Matador I „Beru“ Dieser Auftritt zeigt die – noch heute jedem Schrauber erinnerlichen – Beru-Zündkerzen mit den rosa Keramik-Isolatoren, die früher deutlich unter den unentstörten Kerzensteckern hervorlugten. Die
Der damalige Auftritt der Berliner Brauerei schmückt dieses Modell. Die Brauerei gehört heute zum Dr. Oetker-Konzern, sodaß das Modell neben unserer Nr. 30000 geparkt werden kann.
Der Tiefkühlwagen zeigt den Auftritt nach der Vereinigung von Langnese mit Iglo-Deutschland, ehemals Solo. Mit seinem Erscheinen ging die plötzliche Aufteilung der Langnese-eigenen Kühltruhen in den Lebensmittelläden in eine Eiskrem- und eine Gemüsehälfte einher, die Iglo zum breiten Durchbruch verhalf.
Das rubinrote Fahrzeug mit der großen Bereifung eignet sich besonders zur Waldbrandbekämpfung. Die Pumpe besteht aus drei Teilen: Kettengetriebe, Gehäuse und Saugstutzen. Nur so ist sie plastisch befriedigend wiederzugeben.
Dieses hübsche Modell entstand nach einem Traditionsfahrzeug, das heute in Holland läuft und oft bei Veteranentreffen fotographiert wird. Trotz perfekter Epoche III-Optik gehört das Modell also auf eine Epoche V bzw. VI-Anlage. Nur durch eine Vielzahl von Drucken ist das Farbschema wiederzugeben.
Endlich ein Frosch mit Portalachsen! Das war die einhellige Meinung der Messebesucher am Epoche-Stand in Nürnberg. Der sogenannte Frosch ist in jüngerer Zeit deutlich in der Gunst der Unimog-Freunde gestiegen. Sein besserer Kälte- und Schlechtwetterschutz ist für Veteranen, die schönes Wetter mögen, kein großer Vorteil – wohl aber die knuffige Optik. Unser Modell legt besonderen Wert auf die Feinheiten des Blechkleides wie etwa das Grill mit den minimal hängenden „Mundwinkeln“. Die feine umlaufende Zierleiste ist plastisch graviert, ebenso wie das Wellenbild im Grill selbst. Der eigentümliche Übergang von der Motorhaube auf die Frontscheibe ist genau herausgearbeitet, und im Interesse der Bastler ist auch das Sickenbild auf der Rückseite der Kabine vollständig wiedergegeben – selbst da, wo es von der Pritsche verdeckt wird. Das Fahrgestell hat die typische, verrundete Stoßstange erhalten, deren Träger sich unter den Deckblechen abzeichnen. Wie beim eckigen Fahrerhaus sind die Kotflügel getrennt, damit Fahrzeuge mit andersfarbigen Kotflügeln korrekt dargestellt werden können. Dadurch kann auch die tatsächliche Breite der Kotflügel wiedergegeben werden. Wie der offene 411 im Jahre 2003 startet der Frosch in den Werksfarben moosgrau (13000) und mittelblau (13001). Die Felge und das Chassis kommen in ochsenblut, wie sich Mercedes-Benz damals ausdrückte. Beide Modelle haben den kurzen Radstand; solche mit langem Radstand folgen im Herbst. |